Seit vielen Jahren bestätigt die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 das hohe Qualitätsniveau der Managementprozesse von aha! Allergiezentrum Schweiz. Der Standard unterstützt die Mitarbeitenden dabei, Prozesse kontinuierlich zu verbessern und verlässlich umzusetzen. 2025 wurde das Aufrechterhaltungsaudit erneut erfolgreich abgeschlossen. Der Schwerpunkt der internen Prozessoptimierungen lag im Berichtsjahr auf den HR-Konzept, welches überarbeitet und klarer strukturiert wurden.
Seit 1999 trägt aha! Allergiezentrum Schweiz das Zewo-Gütesiegel und erfüllt die 21 Zewo-Standards, die sicherstellen, dass Spenden zweckorientiert und wirkungsvoll eingesetzt werden und die Stiftung nach Good Governance arbeitet. Im Berichtsjahr wurde die Stiftung umfassend geprüft. Das Resultat ist eindeutig: 96 Prozent der Anforderungen wurden erfüllt – ein ausgesprochen starkes Ergebnis.
Im Berichtsjahr hat die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) stark zugenommen. Alle Bereiche nutzten und testeten verschiedene KI-Werkzeuge und Methoden. Daher hat aha! Allergiezentrum Schweiz 2025 ihre im 2024 erstellten Leitlinien für den Umgang mit KI ausgearbeitet und sie um ethische Grundlagen sowie Strategien für den effizienten Einsatz von KI ergänzt (LINK). Auch 2026 wird aha! Allergiezentrum Schweiz dieses Thema weiter vorantreiben.
2025 traten keine meldepflichtigen Datenschutzvorfälle auf. Verdachtsfälle wurden intern geklärt, Auskunfts- oder Löschbegehren fristgerecht beantwortet. 2025 wurden Sicherheitsupdates, Verschlüsselung und Zugriffskontrollen weiter verstärkt, häufig mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Compliance gewinnt für die Stiftung weiter an Bedeutung. 2025 wurde im Newsroom eine zusätzliche Prüfstufe eingeführt, damit regulatorische Anforderungen frühzeitig berücksichtigt werden. Eine klare Compliance-Struktur stärkt die Verlässlichkeit der Organisation und unterstützt eine transparent regelkonforme Arbeitsweise.
aha! Allergiezentrum Schweiz setzte 2025 weitere Massnahmen im Bereich Nachhaltigkeit um. Printprodukte wurden, wo möglich, digital ersetzt; der Jahresbericht erschien 2025 erstmals ausschliesslich online. Notwendige Drucksachen wie die Hausstaubmilbenbroschüre wurden klimaneutral auf FSC-Papier und in der Schweiz produziert. Auf Einweg- und Plastik-Give-aways wurde während der Kampagnen verzichtet. Mit der Einführung von eBill waren erstmals vollständig papierlose Spenden möglich. Beim Austausch von Bildschirmen und Laptops wurde auf energieeffiziente Geräte geachtet; funktionstüchtige Geräte werden weiterverwendet oder fachgerecht recycelt. Geschäftswege erfolgten mehrheitlich mit dem öffentlichen Verkehr. Ein internes Nachhaltigkeitsteam erarbeitet 2026 weitere Schritte.