Angebote für Fachpersonen

Weiterhin beliebt sind die Workshops für Pädagogen und Betreuungspersonen: Insgesamt neun Anaphylaxie-Workshops mit insgesamt 163 Teilnehmende wurden durchgeführt. Mitgewirkt haben Dr. med. Maria Breiding, Dr. med. Felicitas Belluti, Dr. med. Gerhard Müllner, Dr. med. Annette Carrard sowie Dr. med. Nicole Halbeisen

Fünf Webinare mit insgesamt 168 Teilnehmende richteten sich an medizinische Fachpersonen. Für medizinische Praxisassistentinnen und -assistenten wurden Basiswebinare zu Atopischem Ekzem und Anaphylaxie sowie ein Update-Webinar zum Thema Laborwerte in der Allergologie durchgeführt.

Für die Mütter- und Väterberatung fand im Rahmen des Careum-Lehrgangs «Berater:in frühe Kindheit» ein Kurs zu Atopischem Ekzem, Atemwegsallergien und Asthma angeboten, an dem 17 Personen teilnahmen.

Im Jahr 2025 verfügten 712 Apotheken – darunter 28 private Apotheken und 10 Apothekengruppierungen – über eine Lizenz für den AllergieCheck® und berieten ihre Kundschaft zu Atemwegsallergien.

Die AllergieCheck®-Grundkurse für Fachpersonen wurden im Blended-Learning-Format durchgeführt und kombinierten E-Learning-Module, individuelle Tests in der Apotheke sowie ein abschliessendes Webinar. Insgesamt nahmen 616 Fachpersonen an 16 Live-Webinaren und den zugehörigen E-Learning-Angeboten in deutscher, französischer und italienischer Sprache teil. Neu eingeführt wurde ein eigenständiger Vertiefungskurs im E-Learning-Format, die 530 Personen absolvierten.

Im Sommer 2025 nahmen 27 Jugendliche aus der Deutsch- und Westschweiz an der Lagerwoche in Saanenmöser (BE) teil. Sie erlebten abwechslungsreiche Aktivitäten in der Natur und eine unterstützende Gemeinschaft. Das Lager bot allergiebetroffenen Kindern und Jugendlichen eine wertvolle Auszeit vom Alltag. Die medizinische Betreuung erfolgte durch Dr. med. Felicitas Bellutti (UKBB).

aha! Allergiezentrum Schweiz setzte sich im Berichtsjahr dafür ein, dass die Perspektiven der Betroffenen in der Forschung Gehör finden, etwa mit der Rekrutierung von Teilnehmenden für die Studie Lactobreath der ETH Zürich, USZ und Agroscope. Ausserdem arbeitete aha! an einem Forschungsantrag zum Projekt «Topisches Schneckenschleim-Präparat bei Dermatosen» (SNAIL). Dafür wurde eine anonyme Online-Umfrage entwickelt, an der über 100 Personen teilnahmen. Damit stärkt aha! Allergiezentrum Schweiz die Ausrichtung von Forschungsprojekten an den Bedürfnissen der Betroffenen.

Die Stiftung präsentierte sich 2025 an wichtigen Kongressen, Tagungen und Fachveranstaltungen (um nur einige zu nennen) und stärkte damit ihre Präsenz in der Fachwelt. Sie machte ihre Angebote einem breiten Fachpublikum bekannt, vertiefte bestehende Kontakte und erweiterte ihr Netzwerk gezielt. Vertreten war sie unter anderem an der AIU-Tagung, der Journée Romande de l’Allergologie, dem SGAI-Kongress, dem SGDV-Kongress sowie am FOMF Update Allergologie.