Häufige Fragen und Antworten

Urtikaria kann durch verschiedene Auslöser entstehen, zum Beispiel durch bestimmte Infektionen, Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel oder Medikamente, physikalische Reize wie Wärme oder Kälte sowie Stress.

Kühlende Umschläge oder Lotionen können den Juckreiz lindern. Antihistaminika sind bei Uritkaria sehr wirksam. Bei schweren oder wiederkehrenden Beschwerden, aber auch bei Verdacht auf einer Allergie sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Eine akute Urtikaria klingt meist innerhalb weniger Stunden bis Tage von selbst ab. Bestehen die Symptome länger als sechs Wochen, spricht man von einer chronischen Urtikaria, die ärztlich abgeklärt und gezielt behandelt werden sollte.

Nein, Urtikaria ist nicht ansteckend. Sie entsteht durch eine Überreaktion des körpereigenen Immunsystems und kann daher nicht auf andere Personen übertragen werden.

Wenn die Beschwerden häufig auftreten, länger anhalten oder sehr stark sind, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam. Besonders bei Schwellungen im Gesichts- oder Halsbereich oder bei Atembeschwerden sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Redaktion: aha! Allergiezentrum Schweiz, in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Beirat und Dr. med. Dr. phil Anna Gschwend.

Letzte inhaltliche Überarbeitung der Webseite: 02.03.2026