Am häufigsten werden Antihistaminika der zweiten Generation verschrieben. Diese können auch in höherer Dosierung und über längere Zeiträume eingenommen werden. Wenn hochdosierte Antihistaminika allein nicht ausreichen, kann die Urtikaria zusätzlich mit Biologika behandelt werden. Diese modernen Medikamente sind meist Antikörper, die bestimmte körpereigene Substanzen oder Immunzellen hemmen und dadurch überschiessende Reaktionen des Immunsystems dämpfen. Bei schweren Urtikaria-Schüben können außerdem systemische Kortisonpräparate kurzzeitig eingesetzt werden.