Die Basispflege ist die Grundlage der Behandlung. Sie besteht aus Hautreinigung und Hautpflege. So kann Infekten vorgebeugt werden und die Haut wird durch passende Pflegeprodukte mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.
Hautreinigung: Empfohlen wird ein kurzes tägliches Bad oder eine Dusche von fünf Minuten bei maximal 35 °C. So werden neben Schmutz auch Hautschuppen, Salbenreste sowie Umweltrückstände (z.B. Pollen) entfernt. Reinigungsprodukte ohne Duft- oder Farbstoffe und einem hautfreundlichen PH-Wert von 5,5 sind am besten geeignet.
Hautpflege: Fett- und feuchtigkeitshaltige Pflegeprodukte schützen die Haut vor dem Austrocknen, glätten die Hornschicht und stärken die Barrierefunktion. Zur Pflege eignen sich Salben, Cremes und Lotionen ohne Duft- oder Farbstoffe. Es gibt kein universelles Pflegeprodukt bei atopischem Ekzem – jede betroffene Person muss das individuell passende finden. Im Winter sind fetthaltige Produkte besser, im Sommer leichtere, feuchtigkeitsspendende.
Gegen den Juckreiz helfen juckreizlindernde Salben oder kühlende Umschläge, zum Beispiel mit Schwarztee. Weitere Tipps gegen Juckreiz findest du hier.
Neurodermitis kann auch im Intimbereich auftreten. Dort helfen folgende Massnahmen:
Wenn sich der Hautzustand trotz guter Basispflege verschlechtert, ist oft eine zusätzliche antientzündliche Therapie nötig – lokal oder systemisch.