Alltagtipps
Hormonelle Veränderungen in der Pubertät können das Ekzem verschlimmern. Gerade in dieser Zeit, in der das Selbstbewusstsein besonders gefordert ist, helfen folgende Tipps:
- Pflege in deine tägliche Routine integrieren: Pflegeprodukte zu festen Zeiten anwenden, um ein Ritual zu etablieren.
- Verschiedene Texturen ausprobieren (Lotion, Creme, Salbe), um herauszufinden, welche dir am besten gefällt und die du gern benutzt.
- Dich mit anderen Jugendlichen austauschen, z.B. bei Neurodermitis-Kursen oder im aha!sommerlager.
- Psychischen Stress ernst nehmen: Scheue dich nicht, bei Bedarf professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
- Weiche und bequeme Kleidung wählen: Atmungsaktive Materialien bevorzugen und kratzige Nähte oder reizende Stoffe vermeiden.
- Bewegen und entspannen: Sport, Yoga, Meditation oder Atemübungen können Stress reduzieren und dein Wohlbefinden steigern.
- Wenn Schwitzen Juckreiz auslöst, so bald wie möglich lauwarm duschen und die Haut sanft trocken tupfen.
- Kleine Cremedosen im Rucksack oder in der Sporttasche mitnehmen.
- Positiven Online-Communities beitreten, um dich inspirieren zu lassen und Unterstützung zu finden.
- Den Schulalltag erleichtern: Lehrkräfte informieren, damit sie dich bei Bedarf unterstützen können.
- Verantwortung für deine Gesundheit übernehmen: Schritt für Schritt zum Hautprofi: Finde heraus, was deiner Haut gut tut. Mit Routine und Wissen bekommst du mehr Kontrolle.
Gut zu wissen: Eine feste medizinische Ansprechperson ist wichtig. So bleibt die Behandlung kontinuierlich, und Fragen können direkt geklärt werden. Halte dich an den gemeinsam erstellten Behandlungsplan und lass dich nicht von ungeprüften Ratschlägen verunsichern. Bei Unsicherheiten oder neuen Herausforderungen kannst du dich auch an die aha!infoline wenden.
Neurodermitis und Intimität
Neurodermitis kann gerade in der Zeit der ersten Liebe und beim ersten Kennenlernen verunsichern – diese Tipps können dir helfen:
- Offen sprechen: Neurodermitis ist nicht ansteckend und keine Frage der Hygiene
- Grenzen setzen: Klar äussern, was angenehm ist und was vermieden werden sollte