Chronisches Handekzem

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Grund für ein Handekzem können hautschädigende, reizende, allergieauslösende Stoffe wie auch erbliche Faktoren sein. Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich und variieren im Schweregrad. Das chronische Handekzem ist nicht ansteckend und kann über Monate oder Jahre bestehen oder auch schubweise verlaufen.

Schätzungsweise fünf bis zehn Prozent der Gesamtbevölkerung sind betroffen, Frauen etwas häufiger als Männer. Eine häufige Ursache ist der wiederkehrende Kontakt zu reizenden, schädlichen oder allergieauslösenden Stoffen. Es gibt verschiedene Formen des Handekzems: das irritativ-toxische (durch Reizstoffe wie Wasser oder Chemikalien), das kontaktallergische (durch Allergene wie Nickel) und das atopische Handekzem, das mit einer genetischen Veranlagung verbunden ist.

Die Basis der Behandlung ist eine konsequente Hautpflege. Regelmässiges Eincremen stärkt die Hautbarriere. Je nach Schweregrad kommen Kortisoncremes und lokal angewendete JAK-Inhibitoren zum Einsatz. Reicht das nicht aus, können Lichttherapie oder moderne systemische Therapien notwendig sein.

Die Hände schonend pflegen: nicht zu häufig und mit milden, duftfreien Produkten waschen, gut eincremen und vor Kälte schützen. Reizstoffe meiden, bei Arbeit Handschuhe tragen und Schutzcremes nutzen. Bei Allergien eignen sich speziell gekennzeichnete Produkte mit dem Allergie-Gütesiegel.