Häufige Auslöser
Honigbienen:
Die Honigbiene gehört neben der Wespe zu den häufigsten Auslösern von Insektengiftallergien. Sie verliert nach dem Stich ihren Stachel und stirbt dabei. Der Stachel bleibt in der Haut stecken, weil er über einen Widerhaken verfügt.
Wespen:
Von allen Wespenarten sind vor allem Kurz- und Langkopfwespen für allergische Reaktionen verantwortlich. Beim Zustechen verlieren sie ihren Stachel nicht. Sie können auch mehrfach stechen. Kurzkopfwespen fühlen sich von Essen und Getränken angezogen, darunter vor allem Süsses. Stiche der Langkopfwespen treten eher in Nestnähe auf.
Hornissen:
Hier kommt es seltener zu Stichen als bei Bienen und Wespen. Sowohl die Europäische als auch die Asiatische Hornisse kann allergische Reaktionen verursachen. Wie die Wespe kann auch die Hornisse mehrfach zustechen. Stiche kommen mehrheitlich in Nähe von Nestern vor.
Hummeln:
Hummeln stechen selten, haben jedoch auch allergisches Potenzial. Sie stechen nur zu, wenn sie sich bedrängt fühlen. Wer auf Bienen und Wespen reagiert, kann theoretisch auch bei Hummeln allergische Symptome entwickeln.
Eher selten:
Mücken:
Viele Menschen entwickeln nach einem Mückenstich starke lokale Reaktionen wie Juckreiz, eine Rötung oder Schwellung. In den meisten Fällen ist das harmlos. Selten kann es sich dabei auch um eine Allergie handeln.
Ameisen:
Ameisen haben Beisswerkzeuge, die sie zur Abwehr einsetzen. Ein solcher Ameisenbiss kann brennen und jucken. In Europa heimische Ameisenarten lösen jedoch nur sehr selten allergische Reaktionen aus. Allergische Reaktionen auf andere Ameisenarten, beispielsweise aus Australien oder Südamerika, können vorkommen, sind jedoch selten.
Spinnen:
In der Schweiz heimische Spinnenarten sind für Allergikerinnen und Allergiker meist ungefährlich: Ihr Gift ist für Menschen zu schwach, und die Giftklauen können die Haut nicht durchbohren. Andere Arten, die etwa in Australien vorkommen, können in seltenen Fällen allergische Reaktionen verursachen.