Nationaler Allergietag & Welt-Asthma-Tag 2026
Rund 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung leidet an Heuschnupfen. Anlässlich des Nationalen Allergietages vom 21. März haben wir eine Kampagne rund um die Pollenallergie lanciert, um Betroffene über Symptome und Therapiemöglichkeiten zu informieren. Alles dazu findest du auf dieser Website.
In der Schweiz leiden zudem rund 12 Prozent der Kinder an Asthma, bei den Erwachsenen sind es etwa halb so viele. Der Welt-Asthma-Tag vom 5. Mai rückt die Erkrankung in den Fokus. Du findest auch hier viele nützliche Tipps und Informationen rund um Asthma.

«Im Frühling leiden viele Menschen unter juckenden Augen, Niesanfällen und Erschöpfung. Ohne Behandlung kann sich die Pollenallergie verschlimmern. Wer früh handelt, kann Beschwerden lindern. Unsere kostenlose Beratung an der aha!infoline hilft dir weiter.»
Fabienne Hebeisen-Dumas, Geschäftsleiterin aha! Allergiezentrum Schweiz
Pollenallergie – das Wichtigste im Überblick
Jede fünfte Person in der Schweiz ist von Heuschnupfen betroffen. Damit ist die Pollenallergie die häufigste Allergiekrankheit hierzulande. Hier findest du kompakt zusammengefasstes Wissen zum Thema.
Die Pollenallergie (Heuschnupfen) ist eine häufig vererbte Reaktion auf eine oder mehrere Pollenarten. Dabei reagiert das Immunsystem auf die an sich harmlosen Eiweisse der Pollen. Durch das Einatmen oder den direkten Kontakt mit den Pollen wird bei Allergiebetroffenen Histamin und weitere Substanzen ausgeschüttet, was zu einer Entzündung der Bindehaut der Augen und der Nasenschleimhaut führt.
Diese drei Hauptgruppen können eine Pollenallergie auslösen:
- Bäume: Hasel, Erle, Esche, Birke, Hagebuche, Eiche
- Gräser: Wiesenlieschgras, Knäuelgras, Englisches Raygras
- Kräuter: Beifuss, Traubenkraut (Ambrosia)
Folgende Beschwerden können bei Heuschnupfen auftreten:
- Niesattacken
- Fliessschnupfen (Rhinitis)
- verstopfte Nase
- erschwerte Nasenatmung
- juckende und tränende Augen (Konjunktivitis)
- Juckreiz in Gaumen, Nase und Ohren
- Heiserkeit
- Hustenreiz
- Kiefer- und Kopfschmerzen durch angestauten Schleim in den Nasennebenhöhlen
Die Diagnose wird mit einer umfassenden Anamnese sowie mittels Haut- und Bluttest gestellt. Bei einer Allergie auf Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder Tiere können ähnliche Symptome auftreten. Unterschiede lassen sich vor allem beim örtlichen und zeitlichen Auftreten der Beschwerden ausmachen. Es lohnt sich also, diese genau zu beobachten.
Eine unbehandelte Pollenallergie kann sich zu allergischem Asthma entwickeln und den Alltag erschweren.
Gut informiert – besser leben! Warum das so ist, erfährst du im Erklärvideo.
Webinar mit Fragerunde: Das passiert bei einer Immuntherapie
Du leidest an Heuschnupfen und möchtest mehr über die Immuntherapie erfahren? In unserem Webinar erfährst du von Dr. med. Marcus Kühn, Facharzt für Allergologie und klinische Immunologie von der Löwenpraxis Luzern, wie eine Desensibilisierung funktioniert. Wir erklären dir, wie die Therapie abläuft und für wen sie geeignet ist. Du hast zudem die Möglichkeit, im Chat live deine Fragen zu stellen.
Webinar: Datum, Zeit
Instagram Live: So kannst du Pollen im Alltag vermeiden
Unsere Expertin Marie-Hélène Corajod, Fachexpertin Allergien beim aha!Allergiezentrum Schweiz, gibt dir in unserem InstaLive hilfreiche Tipps für den Alltag mit Heuschnupfen: Wo findest du Informationen zur täglichen Pollenkonzentration? Wie kannst du den Pollen im Alltag ausweichen? Welche Medikamente gibt es? Du hast zudem die Möglichkeit, im Chat live deine Fragen zu stellen.
InstaLive: Datum, Zeit







