Medienmitteilung der Kühne Stiftung 

In Anwesenheit des Regierungsrats und Volkswirtschaftsdirektors des Kantons Graubünden, Dr. Jon Domenic Parolini, des Landammanns der Gemeinde Davos, Tarzisius Caviezel, und des Stifterehepaars, Christine und Klaus-Michael Kühne, wurde heute auf dem Areal Davos Wolfgang der Grundstein für ein modernes Forschungs- und Konferenzgebäude gelegt, dem Kern des zukünftigen Allergiecampus Davos. Die auf diese Weise angestrebte translationale Zusammenarbeit soll eine neue Ära in der Bekämpfung der Volkskrankheit «Allergien» einleiten. 


«Mit der heutigen Grundsteinlegung verwirklicht die Kühne-Stiftung ihre Absicht, in Davos Wolfgang ein Zentrum für Forschung, Therapie und Edukation im Allergie- und Asthmabereich zu schaffen», sagte Prof. Dr. h.c. Klaus-Michael Kühne, gemeinsam mit seiner Frau Christine Kühne Initiatoren und Wegbereiter des Projekts. «Allergien sind eine Volkskrankheit von globaler Tragweite und es gilt, deren gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen zu minimieren. Zugleich unterstützen wir mit unserem innovativen Ansatz die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Forschung und Heilmethoden im Höhenluftkurort Davos.»

Drei eigenständige Partner, das Forschungs- und Ausbildungszentrum CK-CARE (Christine Kühne-Center for Allergy Research and Education), das Schweizerische Institut für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF) und die Hochgebirgsklinik (HGK) Davos Wolfgang haben sich dem zukunftsträchtigen Konzept der translationalen Zusammenarbeit im Allergiebereich verschrieben. Dies bedeutet, dass Grundlagenforschung, klinische und angewandte Forschung zur Entwicklung von Therapien, stationäre und ambulante Vorsorgung, Ausbildung für Ärzte, Fachpersonen und Studierende an einem Ort vereint sind. Die Ergebnisse der Forschung kommen direkt den Patienten in der Hochgebirgsklinik zugute; gleichzeitig ermöglicht die räumliche Nähe der Forschung ein optimales patientenorientiertes Arbeiten. Die Erkenntnisse werden durch geeignete Ausbildungsmassnahmen der nationalen und internationalen Fachwelt verfügbar gemacht. 

In Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Hochgebirgsklinik Davos Wolfgang, die Klaus-Michael Kühne durch den Erwerb der Immobilien über seine Kühne Real Estate AG ermöglichte, konnte ein optimal geeigneter Standort für den Allergiecampus gesichert werden. Es entsteht ein vierstöckiges Gebäude mit rund 3‘600 m2 Geschossfläche, das sich an das Haupthaus der HGK anschliesst. In den beiden Obergeschossen werden modernste Labor- und Büroräumlichkeiten eingerichtet, während die Infrastruktur in den beiden unteren Stockwerken auf Tagungen, Schulungen und den Austausch von Forschern, Ärzten und Ausbildern ausgerichtet ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund CHF 18 Mio., wovon die öffentliche Hand CHF 4,5 Mio. mitträgt. Der Bauabschluss ist für Sommer 2019 geplant.

Regierungsrat Dr. Jon Domenic Parolini, Vorsteher Departement für Volkswirtschaft und Soziales Graubünden: «Auf dem Areal der Hochgebirgsklinik soll ein einzigartiger Campus errichtet werden, der auf der Geschichte und Tradition des Kurorts und des Kantons aufbaut. Hier werden Ausbildung, Forschung und klinische Anwendung an einem Standort vereint – eine Vernetzung von Kompetenzen höchster Qualität, von denen der Kanton Graubünden wichtige volkswirtschaftliche Impulse erwartet.» 
Landammann Tarzisius Caviezel: «Unser Dank gilt der Kühne-Stiftung, die für Davos Vorbildliches geleistet hat und unverändert leistet. Seit 2009 fördern Christine und Klaus-Michael Kühne über ihre Stiftung das in Davos gegründete Christine Kühne-Center for Allergy Research and Education (CK-CARE), ein Forschungs- und Ausbildungszentrum auf dem Gebiet der Allergiekrankheiten, das besondere Anerkennung verdient. Durch ihr grosses Engagement konnte die Insolvenz der Hochgebirgsklinik Davos Wolfgang abgewendet und deren Neuausrichtung mit interessanten Entwicklungsperspektiven eingeleitet werden. Der Allergiecampus stellt ein Leuchtturmprojekt dar, das den Forschungs- und Gesundheitsplatz Davos massgeblich stärken wird.»
 
Über die Kühne-Stiftung
Die gemeinnützige Kühne-Stiftung mit Sitz in Schindellegi wurde im Jahr 1976 von der Familie Kühne gegründet. Sie ist eine operative Stiftung, deren Präsident Prof. Dr. h.c. Klaus-Michael Kühne ist. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Aus- und Weiterbildung sowie der Forschung und Wissenschaft auf den Gebieten Verkehrswirtschaft und Logistik. Darüber hinaus unterstützt die Kühne-Stiftung medizinische (Allergieforschung und Edukation), kulturelle und humanitäre Vorhaben. www.kuehne-stiftung.org 

Kontakt: 
Inge Lauble 
Medienbeauftragte der Kühne-Stiftung Tel.: +41 44 786 9678 
Fax: +41 44 786 9690 
Mail: Inge.Lauble@kuehne-stiftung.org 

Über die Partner: 
CK-CARE, Christine Kühne-Center for Allergy Research and Education.
CK-CARE wurde im Jahre 2009 durch die Kühne-Stiftung in Davos gegründet. Tragende Säulen der Initiative sind eine hoch qualifizierte und gut vernetzte Forschungstätigkeit im Bereich der Allergien und eine auf aktuellen Erkenntnissen basierende Ausbildung von medizinischen Fachpersonen. Mit CK-CARE wurde eine der europaweit grössten privaten Einrichtungen auf dem Gebiet der Allergologie ins Leben gerufen 

HGK, Hochgebirgsklinik Davos.
Die HGK Davos ist eine anerkannte Rehaklinik mit Ambulatorium für Pneumologie, Dermatologie, Pädiatrie und Psychosomatik mit Fokus Allergien. Seit 2016 wird zudem erfolgreich kardiologische Rehabilitation betrieben. Die Klinik am Davoser See bietet optimale medizinische, pflegerische und therapeutische Betreuung. Die optimalen klimatischen Bedingungen nehmen unmittelbaren Einfluss auf die Genesung.

SIAF, Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung.
Das SIAF ist eine Abteilung der Stiftung Schweizerisches Forschungsinstitut für Hochgebirgsklima und Medizin Davos (SFI) und ist der Universität Zürich angegliedert. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Grundlagenforschung von Allergien und Asthma und geniessen Weltruf.