Die EAACI, EFA und die Interessensgruppe für Allergien und Asthma des Europäischen Parlaments rufen zum Handeln auf: Politische Entscheidungsträger sollen sich vereint gegen Allergien und Asthma einsetzen.

Ein europaweiter politischer Aufruf von drei Initiatoren: Die «European Academy of Allergy and Clinical Immunology» (EAACI), die «European Federation of Allergy and Airways Diseases Patients’ Associations» (EFA) sowie die Interessensgruppe für Allergien und Asthma des Europäischen Parlaments setzen sich gemeinsam dafür ein, alle strategischen Parteien Europas zu vereinen, um wirksame politische Massnahmen gegen Allergien und Asthma hervorzubringen. Sie rufen dazu auf, mitzumachen – denn: Allergien und Asthma sind die häufigsten chronischen Krankheiten in Europa, etwa 220 Millionen Menschen sind davon betroffen.

Vereintes Handeln
An die politischen Entscheidungsträger der EU und einzelnen Länder gerichtet, präsentiert der Aufruf «United Action for Allergy and Asthma» Empfehlungen, wie man die Herausforderungen meistern könne – etwa mittels länderübergreifenden Strategien und Programmen gegen Allergien und Asthma und durch eine verstärkte Förderung der Allergie- und Asthmaforschung. Auch seien eine bessere Prävention und Diagnose zur Früherkennung und effektiveren Behandlung der Krankheiten sind gefordert, ebenso Massnahmen zur verbesserten Ursachenanalyse allergischer Erkrankungen sowie die Weiterentwicklung personalisierter Medizin, schreiben die Initiatoren in ihrem «Call to Action».

aha! Allergiezentrum Schweiz setzt sich für die Gesundheit und Lebensqualität von Allergie- und Asthmabetroffenen ein und unterstützt diese Forderungen und Ideen. Wer die Kampagne ebenfalls unterstützen will, kann den Aufruf bis Ende September ebenfalls hier unterzeichnen: United Action for Allergy and Asthma.