Latexallergie

Latex, der natürliche Pflanzensaft des Kautschukbaumes Hevea brasiliensis, ist in den letzten dreissig Jahren gehäuft als Ursache allergischer Reaktionen erkannt worden. Sie äussern sich meist als lokaler Nesselausschlag, manchmal auch in bedrohlicheren Reaktionen wie Gesichtsschwellung, Atemnot oder Schock.

 

Eine Latexallergie kann sich auch hinter einer Nahrungsmittelallergie verstecken. Typisch sind allergische Reaktionen nach dem Essen von Avocado, Banane oder Maroni (Vermicelles). Nicht nur allergisch veranlagte Personen, die häufig Kontakt mit  Latexmaterialien haben, sind für eine Latexallergie gefährdet, sondern auch Hausfrauen, Lehrer und Kinder, bei denen kein direkter Bezug zu Latex offensichtlich ist.
 

aha! Allergiezentrum Schweiz hilft

  • Das Infoblatt «Latexallergie» informiert ausführlich über das Thema.
  • Der Fragenkatalog «Habe ich eine Allergie?» unterstützt Betroffene und Ärzte bei der Diagnosestellung.
  • In Zürich führt aha! Allergiezentrum Schweiz  jährlich mehrere Allergie- und Asthmaschulungen durch.
  • Fachpersonen der aha!infoline beantworten persönliche Fragen: Montag bis Freitag, von 08.30–12.00 Uhr.
  • Im aha!kinderlager erleben allergiebetroffene Kinder zwischen 8–12 Jahren abwechslungsreiche Ferientage mit viel Sport und Spiel. Die Fitness soll verbessert werden, aber auch der Umgang mit Allergien und Asthma.
  • Im aha!jugendcamp finden Jugendliche zwischen 13–16 Jahren ein breites Sport- und Freizeitangebot. Fachkundige Leiter thematisieren auch Aspekte von allergischen Erkrankungen im Jugendalter.
     

Redaktion: aha! Allergiezentrum Schweiz, in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Beirat.

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© aha! Letzte Aktualisierung: 20.06.2013 Disclaimer Qualitätssicherung Datenschutz